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Marschübung des Hilfeleistungskontingents

15 Fahrzeuge sowie knapp 50 Mann waren an einer Marschübung des Hilfeleistungskontingentes des Landkreis Lindau beteiligt.

15 Fahrzeuge sowie knapp 50 Mann waren an einer Marschübung des Hilfeleistungskontingentes des Landkreis Lindau beteiligt. Ziel der Übung war es, die beteiligte Mannschaft mit der Verlegung eines kompletten Kontingentes über eine längere Entfernung vertraut zu machen. Weiterhin sollten Abläufe überprüft und mögliche Schwachstellen aufgedeckt werden.

Vom Bayerischen Staatsministerium des Innern wurde ein Konzept zur länder- und staatenübergreifenden Katastrophenhilfe sowie überregionalen Katastrophenhilfe definiert. Ein wesentlicher Bestandteil des eingeführten Konzepts ist die Vorabfestlegung entsprechender Hilfeleistungskontingente. Im Landkreis Lindau existiert ein derartiges Kontingent in den Varianten Standard und Hochwasser/Pumpe. Diese Kontingente können von anderen Landkreisen zur Unterstützung ihrer Einsatzkräfte bei größeren Schadensfällen abgerufen werden.

Zum Einsatz des Kontingentes in einem anderen Landkreis ist dessen Verlegung per Kolonnenfahrt erforderlich. Die Fahrzeuge sammeln sich an einem zentralen Punkt – im Landkreis Lindau die Hauptfeuerwache Lindau – und starten von dort gemeinsam. Vom Sammelpunkt setzten sich die Fahrzeuge bei der Übung in Richtung Memmingen in Bewegung. Erster Übungspunkt war ein technischer Halt mit Fahrerwechsel auf einem Autobahnparkplatz der A96. Nach einer kurzen Rast am Zielort stand auf dem Rückweg als ein weiterer Übungspunkt ein Tankstopp an. Alle Fahrzeuge des Kontingentes sollten in möglichst kurzer Zeit betankt werden, bevor es ab Weißensberg über Landstraßen zur Hauptwache Lindau zurück ging.

Laut dem zuständigen Kreisbrandmeister für Katastrophenschutz und Übungsleiter Dr. Uwe Burgtorf wurden die gesteckten Ziele erreicht. Der vorgegeben Zeitplan wurde eingehalten, neue Erkenntnisse gesammelt und es waren keine Ausfälle zu verzeichnen. „Die Übung hat hervorragend funktioniert. Wir werden die Einsatzunterlagen des Hilfeleistungskontingentes überarbeiten und damit im Realeinsatz für einen reibungslosen Ablauf sorgen.“

 

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15.10.2018 | © 2001 - 2010 Kreisfeuerwehrverband Lindau | unterstützt von tomcom GmbH