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Jugendgroßübung 2015 in Weiler

Übung der Jugendfeuerwehr: Explosion! Schulklasse bei Besichtigung der Kläranlage. Der Bericht wird auch beim Fernsehsender Allgäu TV am kommenden Montag Abend ausgestrahlt.

  

Ausgangssituation: Eine Schulklasse besuchte am Samstagnachmittag die Kläranlage in Weiler, als es zu einer Explosion kommt. Es wurden einige Personen als verletzt und vermisst gemeldet.

 

Am vergangenen Samstagnachmittag kam es auf dem Gelände der Kläranlage in Weiler im Allgäu zu einem Großaufgebot an Blaulichtfahrzeugen von Feuerwehr und THW. Ursache war jedoch kein Einsatz, sondern die gemeinsame Übung aller Jugendfeuerwehren des Landkreises Lindaus erstmals zusammen mit der Jugend vom THW Lindenberg (Technisches Hilfswerk) und dem BRK (Bayerischen Kreuz) aus Weiler.

 

Zu der angenommenen verunfallten Schulklasse, die sich zu dem Zeitpunkt der Explosion auf dem Gelände der Kläranlage befand, eilten insgesamt 155 Jugendfeuerwehrleute, 16 Jugendliche des THW und ca. 20 Personen des BRK aus Simmerberg, Lindenberg, Scheidegg, Sigmarszell, Weißensberg, Niederstaufen, Bösenreutin, Heimenkirch, Bodolz, Hergensweiler, Lindau, Wasserburg, Hege und Nonnenhorn an. Ebenso beteiligt waren viele Betreuer und Maschinisten, die vorallem zum Fahren der 24 Lösch- und Führungsfahrzeuge benötigt wurden. 

 

Die Schwierigkeit der Übung bestand aus der Wasserförderung aus dem nahegelegenen Bach – der Rothach über Schlauchleitungen zur Kläranlage und der Wasserabgabe aus möglichst vielen Strahlrohren. Es galt, die vermissten Personen aufzufinden und aus dem Gefahrenbereich zu transportieren, wo sie von den Jugendlichen des THW und BRK empfangen, versorgt und betreut wurden. Die vermissten Personen befanden sich im Keller des Gebäudes, welches teilweise auch mit Rauch vernebelt war, welcher die Suche erschwerte;auf dem Außengelände; im Wald und auf dem Dach. Die Personen wurden mit der Drehleiter vom Dach geretten und im Wald gesucht. Ebenso musste der Gastank auf dem Gelände, sowie die Gebäude gekühlt werden.  

 

Sichtlich zufrieden waren Benjamin Konrad, Jugendwart der Feuerwehr Scheidegg, welcher Hauptorganisator und gleichzeitig Einsatzleiter der Großübung war, sowie Kreisjugendsprecherin Julia Jentzsch. „Es ist toll, wie die verschiedenen Blaulichtorganisationen Hand in Hand zusammen arbeiten. Wir möchten auch in Zukunft gemeinsame Übungen organisieren, da es im Ernstfall auf die Gemeinsamkeit ankommt.“, so Jentzsch. Die Versorgung inklusive einer Brotzeit für alle Teilnehmer organisierte die Feuerwehr Weiler.

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